#wirsindmehr in Chemnitz
Fotoreportage vom Konzert für Vielfalt und Zusammenhalt
Am 3. September 2018 kamen in Chemnitz rund 65.000 Menschen unter dem Motto #wirsindmehr zusammen. Das kurzfristig organisierte Konzert war eine Reaktion auf die vorausgegangenen rechtsextremen und fremdenfeindlichen Ausschreitungen in der Stadt. Gemeinsam setzten die Besucherinnen und Besucher ein deutliches Zeichen gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung.
Mit meiner Kamera begleitete ich diesen besonderen Tag und hielt die Atmosphäre rund um die Bühnen und in den Straßen von Chemnitz fest.
Ein Konzert mit klarer Haltung
Musiker und Bands wie Kraftklub, Die Toten Hosen, Marteria, Casper, K.I.Z, Feine Sahne Fischfilet, Trettmann und Nura traten ohne Gage auf. Im Mittelpunkt stand jedoch nicht allein die Musik, sondern eine gemeinsame Botschaft: für eine offene Gesellschaft, für Solidarität und für ein friedliches Miteinander.
Meine Fotoreportage zeigt die Menschen vor Ort – ihre Entschlossenheit, ihre Emotionen und das Gefühl, an diesem Tag Teil von etwas Größerem zu sein. Zwischen den Auftritten entstanden Bilder von stillen Momenten ebenso wie von der mitreißenden Energie einer großen Menschenmenge.
Konzertfotografie als Zeitdokument
Die Aufnahmen dokumentieren eine Veranstaltung, die weit über Chemnitz hinaus Beachtung fand. Der Hashtag #wirsindmehr wurde zum Sinnbild für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für den öffentlichen Einsatz gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
Für mich bestand die Aufgabe darin, nicht nur die Künstler auf der Bühne zu fotografieren. Ebenso wichtig waren die Begegnungen, Plakate, Gesten und Gesichter im Publikum. So entstand eine fotografische Reportage über Musik, Haltung und einen außergewöhnlichen Tag in Chemnitz.
Weitere Hintergründe finden Sie unter „Wir sind mehr“ – Informationen zur Veranstaltung.




































