Zum Hauptinhalt springen

ZDF Reportage in Jordanien über das Flüchtlingslager Azraq

Für eine Reportage im Auftrag des ZDF war ich sieben Tage lang in Azraq, Jordanien, direkt an der syrischen Grenze unterwegs.

Azraq zählt zu den größten Flüchtlingslagern der Welt und wurde 2014 gezielt geplant, um Probleme des überfüllten Lagers Zaatari zu vermeiden – dezentral aufgebaut, mit eigenen Dörfern, Gesundheitsstationen, Schulen und Gemeindezentren. Bewusst wurde beim Bau auf Zement und Beton verzichtet, um zu unterstreichen, dass das Lager nicht dauerhaft sein soll – stattdessen prägen Reihen weißer, isolierter Kabinen mit geneigten Dächern das Bild. Mitten in der Wüste gelegen, ohne durchgehende Stromversorgung, ist Azraq für die dort lebenden Menschen ein Ort zwischen Sicherheit und Isolation zugleich. Wikipedia

Genau dieser Spannungsbogen – zwischen Zuflucht und Abgeschiedenheit, zwischen humanitärer Infrastruktur und dem harten Alltag in der Wüste – stand im Zentrum meiner Arbeit vor Ort. Sieben Tage lang habe ich Menschen, Alltag und Lebensrealität im Camp mit der Kamera begleitet, um der ZDF-Redaktion authentisches Bildmaterial für die Berichterstattung zu liefern.